Was ist CBD und wie unterscheidet es sich von THC ?

CBD (Cannabidiol) ist ein nicht psychoaktives Cannabinoid aus der Hanfpflanze mit vielfältigem medizinischen Nutzen. Cannabidiol verursacht im Gegensatz zum THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol) keine psychoedelischen Wirkungen und ist im Allgemeinen sehr gut verträglich.

Ist CBD zugelassen ?

In den deutschsprachigen Ländern und vielen anderen Ländern darf Cannabis mit hoher CBD- und niedriger THC- Konzentration als Nutzhanf angebaut werden. In der Schweiz und in Österreich sind Hanfsorten, die maximal ein Prozent (Schweiz) bzw. 0,2 Prozent (Österreich) THC enthalten, legal und dürfen sogar als Cannabidiol-Marijuanasorten verkauft werden, jedoch nicht als Arzneimittel deklariert werden.

Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es ?

Entzündungen:
Ist nach Untersuchungen ein potenter Entzündungshemmer.

Schmerzen:
Mitunter verwenden Patienten CBD erfolgreich gegen Schmerzen. Da es entzündungshemmend wirkt.

Epilepsie:
CBD weist antiepileptische Eigenschaften auf. Dementsprechend berichten Teilnehmer klinischer Studien von einem besseren Schlaf, einer besseren Wachheit und besserer Stimmung.

Angststörungen:
Auch wirkt CBD bereits in einer geringen Dosierung angstlösend.

Depressionen:
Weiters könnte es ein schnell wirkendes Antidepressivum sein. Erste Studien bestätigen diese Eigenschaften.

Bewegungsstörungen (wie Dystonie, Dyskinesie):
Darüber hinaus deuten einige klinische Untersuchungen auf ein therapeutisches Potenzial bei Bewegungsstörungen hin.

Übelkeit und Erbrechen:
Weiterhin zeigen Anekdotische Belege und Grundlagenforschung, dass CBD-Säure (CBDA) potenziell Übelkeit und Erbrechen reduzieren kann.

Hemmung des Appetits:
Es ist seit Langem bekannt, dass CBD einige THC-Effekte hemmt, darunter die Steigerung des Appetits. Könnte somit auch bei der Behandlung von Übergewicht helfen.

Weiters positives Feedback bei Schlafproblemen und Stress (Burnout ect.)
Im Sportbereich wird es unter anderen nach Wettkämpfen, zur Regeneration eingesetzt.

CBD gegen Krebs