Alchemilla vulgaris (Frauenmantel)

WICHTIG!! Alchemilla „mollis“ wird nicht als Heilpflanze verwendet. Diese haben größere Blätter.


Die Blätter des Frauenmantels bergen ein besonderes Geheimnis der Natur. Es sind die kristallklaren Tröpfchen am Blattrand, die wie Edelsteine glitzern. Für die Kelten war es ein magisches Wasser von einer Zwischenwelt, da es weder von der Erde, noch als Regen vom Himmel fiel…

Wie diese entstehen ist ein kleiner Prozess: Die Pflanzenwurzeln nehmen Wasser auf, dieses wird durchs Pflanzengewebe filtriert und als „Guttationstropfen“ wieder abgegeben.


WIRKUNG:

Nach neuen Erkenntnissen wirkt Frauenmantel gegen Viren (z.B. Herpes simples) und Bakterien. Zudem soll der Gerbstoff „Agrimoniin“ laut japanischen Forschern das Wachstum von Brustkrebs hemmen helfen.
Weiters wirkt Alchemilla vulgaris entzündungshemmend und schmerzlindernd, gefäßschützend, blutungshemmend und krampflösend.
Fördert Wundheilung.


ANBAU UND ERNTE:

Frauenmantel liebt humose, feuchte Böden in halbschattiger Lage.
Die Vermehrung erfolgt am einfachsten durch teilen älterer Wurzelstöcke im Frühjahr.

Ernten Sie das blühende Kraut von Mai – August in einer Schönwetterperiode, nachdem der Tau verdunstet ist.
Nach der Ernte trocknen Sie das Kraut auf Leinentüchern und bewahren es gut verschlossen auf.


TEE:

1 Teelöffel (1g) Kraut mit 1 Tasse heißem Wasser übergießen, 7 Minuten ziehen lassen und abgießen.

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