Bellis perennis

Bellis ist eine Pflanze, die sich immer wieder aufrichtet, so viel sie auch getreten wird, und diesen Regenerationswillen verkörpert sie auch in der Therapie.

Ernte: Hauptblütezeit ist April bis August. Dies ist auch der beste Sammelzeitpunkt für Blätter und Blüten.

Wirkung: schleimlösend, entzündungshemmend, stoffwechselfördernd und auf der Haut schmerz- und juckreizlindernd. Geeignet für die Frühjahrsentgiftung. Die Gerbstoffe und Flavonoide wirken hautpflegend, mindern Entzündungen, Juckreiz und Schmerz auf der Haut.

Zubereitung von Tee: 1 Teelöffel getrocknete Blütenköpfe und Blätter mit 1/4 l siedend heißem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. 3 mal täglich 1 Tasse.

Tee zur äußeren Anwendung: Gänseblümchentee in doppelter Dosierung können Sie äußerlich einsetzen für Umschläge auf schlecht heilenden Wunden, Prellungen, Verstauchungen und Quetschungen.

Für alle die selbst Sammeln und Trocknen, bitte beachten !

Sammeln Sie nicht dort, wo viele Spaziergänger ihren Hund Gassi führen, wo intensive Landwirtschaft betrieben wird und Pestizide zum Einsatz kommen. Gefährdete oder geschützte Pflanzen werden nicht gesammelt ! Halten Sie 500-800 Meter Abstand zum Straßenverkehr.

Beginnen Sie beim Sammeln mit wenigen Pflanzen, die Sie wirklich gut kennen. Suchen Sie sich einen Platz wo diese häufig und zahlreich vorkommen. Dadurch werden gleichzeitig viele schöne Plätze entdeckt, die sonst wahrscheinlich verborgen geblieben wären  Gesammelt sollten nur junge, saubere und gesunde Pflanzen. Diese nicht waschen vor dem trocknen, sonst schimmelt das ganze. Nur Wurzeln werden gewaschen vor dem trocknen.

Nie den ganzen Bestand mitnehmen, die Pflanze sollten ja eine Chance auf eine Vermehrung haben ! Am besten mit einer Schere Abschneiden.

Die Tageszeit der Ernte ist von Bedeutung, da der Wirkstoffgehalt der Pflanze schwankt.

Pflanzen mit ätherischen Ölen ernten Sie bei Blühbeginn oder bei Vollblüte kurz vor der Mittagszeit

Samen werden zur Mittagszeit gesammelt, da ist der Wirkstoffgehalt am besten.

Wurzeln ernten Sie am frühen Morgen, weil Nachts viele Wirkstoffe in die Wurzeln zurück fließen.

Getrocknet wird das ganze schön luftig ausgebreitet im Schatten. Das Trocknen entzieht den Blättern das Wasser und diese werden dadurch konserviert. Das heißt dann Droge. Droge ist altdeutsch und heißt „trocken“. Wurzeln werden der längs aufgeschnitten und zum trocknen aufgehängt.

Allgemeine Dosierung für Tees: Normalerweise nimmt man 1-2 Teelöffel pro Tasse (für 200ml) Diese Dosierung gilt für Erwachsene, bei Kindern halbiert sich die Dosierung. Bei Kleinkindern Vierteln. Dieser kann auf 2-3 Tassen pro Tag verteilt werden.

Die genaue Zubereitung wird in den einzelnen Artikeln zu den jeweiligen Pflanzen beschrieben.

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